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Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung

Aus gewerkschaftlicher Sicht soll die finanzielle Beteiligung der Arbeitnehmer vor allem sicherstellen, dass die Arbeitnehmer angemessen an den Erfolgen aus Produktivitäts- und Ertragssteigerungen beteiligt werden. Für die Gewerkschaften ist die finanzielle Beteiligung aber auch ein wichtiges Mittel, um die Beziehungen am Arbeitsplatz weiter zu entwickeln, z.B. durch eine bessere Partnerschaftskultur auf betrieblicher Ebene und eine bessere Beteiligung der Arbeitnehmer in Unternehmen insgesamt.

 

Entsprechend dem Ersuchen des Ministers legte der Irische Gewerkschaftsbund (ICTU) Ende 1984 seine Stellungnahme zur Erfolgs- und Kapitalbeteiligung von Arbeitnehmern vor. Ausgehend von einer Untersuchung bereits bestehender Programme bezog er eine kritische Haltung zu zahlreichen Aspekten ihrer praktischen Umsetzung. Nach einer Reihe von Änderungen hatte sich diese Position in der Folgezeit erheblich gewandelt, und die Gewerkschaften nahmen eine pragmatischere Haltung ein. Die irischen Arbeitgebervereinigungen stehen dem Thema finanzieller Mitarbeiterbeteiligung insgesamt wohlwollend gegenüber.1

Wilke, Maack und Partner (2014) Länderberichte über finanzielle Mitarbeiterbeteiligung in Europa. Erstellt für www.worker-participation.eu. Die Berichte wurden erstmals 2007 veröffentlicht und 2014 vollständig aktualisiert.