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Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung

In Luxemburg gibt es weder besondere Rechtsvorschriften zur Förderung oder Regelung von Erfolgs- und Kapitalbeteiligungen noch Steuervergünstigungen. In der Praxis sind jedoch verschiedene Formen der finanziellen Mitarbeiterbeteiligung üblich.

 

 

Obgleich in den 1980er Jahren Gespräche zwischen dem luxemburgischen Parlament und den Sozialpartnern über verschiedene Aspekte der finanziellen Beteiligung geführt wurden, wird diese nach wie vor weder von der Regierung offiziell unterstützt noch durch Steuererleichterungen gefördert.1 Trotz fehlender Rechtsvorschriften und steuerlicher Anreize ist bei Programmen zur finanziellen Beteiligung der Arbeitnehmer seit den 1990er Jahren ein moderates Wachstum festzustellen.

 

 

Einige Unternehmen, besonders im Bankensektor, bieten ihren Beschäftigten bei Neuemissionen Belegschaftsaktien an. Andere Unternehmen bieten eine Jahresend-Gratifikation, die aber meist nicht nur an den Unternehmenserfolg, sondern auch an andere Kriterien gebunden ist, wie z.B. die Dauer der Betriebszugehörigkeit, die Beurteilung persönlicher Leistung, Fehlzeiten usw.2

Wilke, Maack und Partner (2014) Länderberichte über finanzielle Mitarbeiterbeteiligung in Europa. Erstellt für www.worker-participation.eu. Die Berichte wurden erstmals 2007 veröffentlicht und 2014 vollständig aktualisiert.