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 Belgien

Landkarte der Europäischen Arbeitsbeziehungen

Die Karte bietet Ihnen einen ersten Eindruck von den wesentlichen Unterschiede zwischen den nationalen Systemen der Arbeitsbeziehungen. Wenn Sie den Cursor auf ein Land bewegen, wird eine kleine Informationsbox geöffnet. Wenn Sie auf ein Land klicken, werden Sie zu einer Seite mit detaillierten Informationen weitergeleitet.


Länder

In dieser Rubrik werden die Kernmerkmale der Arbeitsbeziehungen in den einzelnen Mitgliedstaaten dargestellt. Die Informationen umfassen die folgenden Themen: Gewerkschaften, Tarifverhandlungen, Arbeitnehmerbeteiligung am Arbeitsplatz, Unternehmensmitbestimmung im Aufsichts-/ Verwaltungsrat, Europäische Gremien, Gesundheit und Arbeitsschutz und Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung.

Unternehmensmitbestimmung

Mit Ausnahme einiger weniger öffentlicher Unternehmen sind Arbeitnehmer in Belgien nicht in den Leitungsorganen vertreten.

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Betriebliche Interessensvertretung

Bis vor kurzem waren einzig und allein die Gewerkschaften gesetzlich befugt, die Interessen der Arbeitnehmer auf betrieblicher Ebene zu vertreten. In der Folge der Rechtsvorschriften zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Unterrichtung und Anhörung, die die Einrichtung von Betriebsräten vorsehen, sind in vielen Unternehmen Betriebsräte eingesetzt worden. Ursprünglich konnten die Gewerkschaften in gewerkschaftlich organisierten Betrieben die Auswahl der Betriebsratsmitglieder maßgeblich beeinflussen, aber diese Vorrangstellung ist für verfassungswidrig erklärt worden. Die neuen Regeln schreiben vor, dass der Betriebsrat von der gesamten Belegschaft gewählt werden muss.

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Vertretung im Bereich des Arbeitsschutzes

Der Betriebsrat und eigens dafür bestellte Arbeitsschutzbeauftragte bilden die zentralen Elemente der Arbeitnehmervertretung im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Arbeitsschutzbeauftragten werden nicht gewählt, aber ihre Bestellung bedarf der Zustimmung des Betriebsrats und muss in allen Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten erfolgen. In Betrieben mit mehr als 100 Arbeitnehmern (250 Arbeitnehmern in Arbeitsstätten mit Büroarbeitsplätzen) ist ein Arbeitsschutzausschuss einzurichten.

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Tarifverhandlungen

In der Slowakei finden Tarifverhandlungen auf Branchen- und Betriebsebene statt. Zwischen 35 und 40 % der Arbeitnehmer sind durch Tarifverträge gedeckt. Dieser Prozentsatz ist in den letzten Jahren zurückgegangen und könnte aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen weiter sinken. Betriebliche Tarifverträge sind ein wichtiges Instrument zur Festlegung des effektiven Arbeitsentgelts, was zu erheblichen Unterschieden in der Vergütung zwischen den einzelnen Unternehmen führt.

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Vertretung im Bereich des Arbeitsschutzes

In der Slowakischen Republik werden die Arbeitnehmerinteressen im Bereich des Arbeitsschutzes von Sicherheitsbeauftragten wahrgenommen. Diese sind Arbeitnehmer, die nicht gewählt sondern in erster Instanz von der Gewerkschaft oder vom Betriebsrat benannt werden. In größeren Unternehmen (mit mehr als 100 Beschäftigten) muss ein gemeinsamer Arbeitsschutzausschuss eingerichtet werden, der aber nur einmal pro Jahr zusammentritt.

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Tarifverhandlungen

In Österreich überwiegen Branchentarifverträge, und da die Arbeitgeber in der Regel durch die Wirtschaftskammern vertreten sind, denen alle Arbeitgeber angehören müssen gelten diese Vereinbarungen nahezu für alle abhängig Beschäftigten.

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Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung

In der Slowakei spielen Kapitalbeteiligungen von Arbeitnehmern keine wichtige Rolle. Anders als in anderen osteuropäischen Ländern hatte der Privatisierungsprozess, der Anfang der 1990er Jahre eingeleitet wurde, keine bedeutenden Auswirkungen auf die Entstehung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen. Erfolgsbeteiligungen sind in der Slowakei hingegen im europäischen Vergleich relativ weit verbreitet. Die finanzielle Mitarbeiterbeteiligung findet in der öffentlichen Diskussion derzeit keine besondere Beachtung.

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