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Tarifverhandlungen

Tarifverhandlungen finden auf nationaler, Branchen- und Unternehmensebene statt. In der Vergangenheit wurde auf nationaler Ebene in der Regel alle zwei Jahre ein Abkommen ausgehandelt, als Grundlage für Verhandlungen auf den anderen Ebenen, bei denen bessere Bedingungen ausgehandelt werden konnten. Nach der Krise von 2010 und der Annahme des Rettungspakets des IWF und der EU wurden jedoch Maßnahmen ergriffen, die die Verhandlungsstruktur von Grund auf geändert haben.

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Unternehmensmitbestimmung

Nach den gesetzlichen Vorschriften haben Arbeitnehmer in Portugal das Recht, Vertreter in die Leitungsorgane staatlicher Unternehmen und anderer öffentlich-rechtlicher Einrichtungen zu wählen. Diese Vorschriften werden jedoch so implementiert, dass diese Vertreter nur eine beratende Funktion ausüben. In der Privatwirtschaft gibt es keine Unternehmensmitbestimmung.

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Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung

Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung hat bislang keine weite Verbreitung in Griechenland gefunden. In der öffentlichen Diskussion ist keine allgemeine Haltung zur Frage der finanziellen Beteiligung erkennbar. Weder die Arbeitnehmer noch die Arbeitgeber oder die Regierung haben besondere Initiativen ergriffen, um diese Situation zu ändern.

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Tarifverhandlungen

Tarifverhandlungen auf Branchenebene zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften waren in der Vergangenheit das wichtigste Element im portugiesischen Tarifsystem. Deutlich weniger Arbeitgeber schließen Tarifverträge auf Unternehmensebene ab. Traditionell gibt es in Portugal einen hohen Anteil tariflich abgesicherter Arbeitnehmer, was teilweise auch darauf zurückzuführen ist, dass Tarifverträge von der Regierung für allgemeinverbindlich erklärt werden. Dieser hohe Standard gerät aber unter Gefahr angesichts im Zuge der Wirtschaftskrise eingeführter Änderungen.

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Europäische Interessensvertretung

Entsprechend der zentralen Rolle der Gewerkschaft im Betrieb hat sie auch bei der Bestellung der griechischen Vertreter in den Gremien auf europäischer Ebene Vorrang.

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Gewerkschaften

Der gewerkschaftliche Organisationsgrad in Griechenland beträgt zwischen einem Viertel und einem Fünftel der Beschäftigen, aber zwischen öffentlichem und privatem Sektor bestehen große Unterschiede. Im öffentlichen und staatlichen Sektor ist die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder hoch, in der Privatwirtschaft hingegen gering. Es gibt zwei große Gewerkschaftsbünde – ADEDY für die Staatsbediensteten und GSEE für alle anderen Bereiche. Die Gewerkschaftsstrukturen unterhalb der Ebene der Dachverbände sind zersplittert.

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Vertretung im Bereich des Arbeitsschutzes

In Portugal werden die Arbeitnehmerinteressen im Bereich des Arbeitsschutzes von gewählten Arbeitsschutzbeauftragten wahrgenommen. Sie treten monatlich mindestens einmal mit dem Arbeitgeber zusammen und müssen mindestens zweimal pro Jahr zu einer Vielzahl von Angelegenheiten schriftlich konsultiert werden. Der gemeinsame Arbeitsschutzausschuss aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern kann in Betrieben errichtet werden, in denen eine diesbezügliche Kollektivvereinbarung abgeschlossen wurde.

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Europäische Interessensvertretung

Alle portugiesischen Mitglieder der Gremien der Europäischen Betriebsräte und der Europäischen Aktiengesellschaften werden nach demselben Verfahren bestellt, nämlich im Einvernehmen zwischen dem Betriebsrat und den Gewerkschaften oder, in Ermangelung eines Betriebsrats, von den Gewerkschaften, sofern diese eine ausreichende Zahl von Beschäftigten vertreten.

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Vertretung im Bereich des Arbeitsschutzes

Die Arbeitnehmerinteressen im Bereich des Arbeitsschutzes werden in Griechenland durch eigens zu diesem Zweck gewählte Arbeitsschutzbeauftragte oder, in größeren Unternehmen, durch einen Arbeitsschutzausschuss vertreten. Dieser Ausschuss umfasst ausschließlich Arbeitnehmervertreter, aber er sollte ebenso wie der Arbeitsschutzbeauftragte regelmäßig mit dem Arbeitgeber zusammentreten.

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Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung

Die häufigste Form der finanziellen Beteiligung in Portugal ist die Erfolgsbeteiligung. Kapitalbeteiligungsmodelle dagegen sind weniger verbreitet. Die finanzielle Mitarbeiterbeteiligung ist hauptsächlich im Zuge des Privatisierungsprozesses Ende der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre entstanden. Eines der politischen Ziele dieses Prozesses bestand darin, eine breite Beteiligung der portugiesischen Bevölkerung am Kapital privatisierter Firmen zu ermöglichen. Heutzutage scheint die finanzielle Mitarbeiterbeteiligung in der öffentlichen Diskussion keine besondere Bedeutung mehr zu haben.

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