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Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung

Seit den 1990er Jahren wird die finanzielle Mitarbeiterbeteiligung, insbesondere die Beteiligung am Unternehmensgewinn, von der finnischen Regierung gefördert, vor allem durch neue Rechtsvorschriften und Initiativen. Die letzte Gesetzesreform trat zum 1. Januar 2011 in Kraft.

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Vertretung im Bereich des Arbeitsschutzes

In Schweden muss es in allen Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten einen oder mehrere Sicherheitsbeauftragte geben, die in der Regel von der Gewerkschaft bestellt werden. Sie sind befugt, bei ernster und unmittelbarer Gefahr die Arbeit zu unterbrechen. In größeren Betrieben ist ein gemeinsamer Sicherheitsausschuss einzurichten. Daneben gibt es in Schweden ein Netzwerk regionaler Sicherheitsbeauftragter - meist Gewerkschaftsfunktionäre - die für Betriebe zuständig sind, die keinen Sicherheitsausschuss haben.

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Europäische Interessensvertretung

Die schwedischen Vertreter in Europäischen Betriebsräten und Europä­ischen Aktiengesellschaften werden, entsprechend der schwedischen Praxis auch auf anderer Ebene, von den lokalen Gewerkschaften bestimmt, die Verhandlungspartner des Unternehmens sind.

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Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung

Seit den 1960er Jahren ist in Schweden eine Diskussion über finanzielle Mitarbeiterbeteiligung zu beobachten. Beteiligungssysteme sind im europäischen Vergleich überdurchschnittlich weit verbreitet.

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Unternehmensmitbestimmung

Was die Vorschriften für die Unternehmensmitbestimmung betrifft, ist in den 28 EU-Staaten und Norwegen zwischen drei Gruppen von Ländern zu unterscheiden. In der ersten Gruppe, bestehend aus zehn Ländern, gibt es keine Unternehmensmitbestimmung. In den fünf Ländern der zweiten Gruppe beschränkt sich die Unternehmensmitbestimmung auf staatliche oder kürzlich privatisierte Unternehmen. Aber die größte Gruppe bilden 14 Länder, die die Arbeitnehmervertretung in den Leitungsorganen privatwirtschaftlicher Unternehmen ab einer bestimmten Größe vorsehen. Bei den auf nationaler Ebene geltenden Mindestzahlen der Beschäftigten und anderen Aspekten der Verfahren für die Unternehmensmitbestimmung bestehen große Unterschiede.

Vertretung auf betrieblicher Ebene

Die Arbeitnehmervertretung in Europa gestaltet sich unterschiedlich und erfolgt durch betriebliche Gewerkschaftsorgane und Betriebsräte oder ähnliche Instanzen, die von der gesamten Belegschaft gewählt werden. In den 28 EU-Mitgliedstaaten und Norwegen gibt es vier Länder, in denen die Interessen der Arbeitnehmer hauptsächlich durch Betriebsräte wahrgenommen werden und gesetzlich keine gewerkschaftliche Vertretung auf betrieblicher Ebene vorgesehen ist; in acht Ländern sind es in erster Linie die Gewerkschaften, die für die Arbeitnehmervertretung auf betrieblicher Ebene zuständig sind; in weiteren zwölf Ländern gibt es ein gemischtes System, wobei die Gewerkschaften zum Teil eine dominierende Rolle spielen; und schließlich gibt es fünf Länder, in denen die Wahrnehmung der Arbeitnehmerinteressen den Gewerkschaften vorbehalten war, aber durch gesetzliche Bestimmungen nun auch andere Optionen möglich sind. In vielen Ländern ist die Situation durch einzelstaatliche Vorschriften zur Umsetzung der europäischen Richtlinie über Unterrichtung und Anhörung komplizierter geworden. Eines aber haben die meisten Mitgliedstaaten gemeinsam, nämlich dass die Gewerkschaften eine zentrale Rolle spielen.

Tarifverhandlungen

Obwohl der Lohn für rund 90 % der Beschäftigten zumindest teilweise durch Verhandlungen auf lokaler Ebene festgesetzt wird und für weitere 11 % der Lohn ausschließlich lokal ausgehandelt wird, ist in Schweden die Branchenebene für die Tarifverhandlungen entscheidend. Insgesamt wird die große Mehrheit, nämlich 88 % der Beschäftigten, durch Tarifverträge gedeckt.

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Unternehmensmitbestimmung

Die Arbeitnehmer sind im Leitungsgremium (Board) fast aller Unternehmen mit mehr als 25 Beschäftigten vertreten (Schweden hat ein monistisches Board-System). Es gibt zwei oder drei Arbeitnehmervertreter und sie stellen in den meisten Unternehmen rund ein Drittel der Board-Mitglieder. Sie werden von der Gewerkschaft ernannt und sind im Allgemeinen Schlüsselfiguren im Verhältnis zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern.

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Länderfakten

Bevölkerung5,401,267
Tarifvertragliche Abdeckung 91%
Gewerkschaftlicher Organisationsgrad 74%
Hauptebene von Tarifverhandlungen

Branche – aber viel wird den Verhandlungen auf Unternehmensebene überlassen

Betriebliche Interessensvertretung

Gewerkschaft

Unternehmensmitbestimmung

ja: staatliche und private Unternehmen

Unternehmensstruktur

monistisch oder dualistisch

Sources: see individual country sections; where a range of figures has been quoted, the lower number has been taken

 Schweden