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Gewerkschaften

Polen verzeichnet mit rund 12 % einen relativ niedrigen gewerkschaftlichen Organisationsgrad. Die Gewerkschaftsmitglieder verteilen sich auf eine große Zahl von Gewerkschaften. Es gibt zwei große Gewerkschaftsbünde, NSZZ Solidarność und OPZZ, sowie einen etwas kleineren Gewerkschaftsbund, FZZ. Viele Gewerkschafter gehören kleinen lokalen Gewerkschaften an, die keinem Dachverband angeschlossen sind.

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Vertretung im Bereich des Arbeitsschutzes

 

In Ungarn erfolgt die Vertretung der Arbeitnehmerinteressen im Bereich des Arbeitsschutzes vornehmlich durch gewählte Arbeitsschutzbeauftragte. In größeren Unternehmen wird auch ein gemeinsamer Arbeitsschutzausschuss aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern eingerichtet.

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Eurobetriebsräte

The purpose of a European Works Council (EWC) is to bring together employee representatives from the different European countries in which a multinational company has operations. During EWC meetings, these representatives are informed and consulted by central management on transnational issues of concern to the company’s employees. Directive 94/45/EC – governing the establishment of such EWCs – is applicable to transnational undertakings and groups of undertakings employing in total more than 1000 employees in the EEA, and at least 150 of them in two member states. The EWC Directive has evolved to become an important gauge of compliance with the European standards and practices shaping the European Social Model. After 10 years of attempts to amend the EWC directive, on 6 May 2009 a recast EWC directive was adopted (2009/38/EC).

EU Sozialdialog

In 2005, the European social dialogue celebrated its 20th year: a successful but difficult, steady and ambitious ascent towards the institutionalisation and autonomy of this unique process of introducing industrial relations at European level. As an integral part of the institutional community acquis, at the latest since the introduction of the agreement on social policy in the Maastricht Treaty in 1992, the European Social Dialogue is, at all levels and in its various forms, an important tool for reconciling economic performance and social progress.

Quer durch Europa

Die europäischen Länder weisen sehr unterschiedliche Erfahrungen und Charakteristiken im Bereich der Arbeitsbeziehungen auf. In dieser Rubrik werden die wichtigsten Merkmale der nationalen Systeme im europäischen Überblick dargestellt.

Unternehmensmitbestimmung

In Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten stellen die Arbeitnehmervertreter ein Drittel der Mitglieder des Aufsichtsrats. Seit 2006 gibt es jedoch neue Rechtsvorschriften, die zum ersten Mal die Möglichkeit vorsehen, ein monistisches System der Unternehmensleitung anzuwenden, das den Arbeitnehmervertretern wesentlich weniger Rechte gewährt.

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Europäische Interessensvertretung


In den meisten Fällen werden die polnischen Vertreter in den Gremien für Europäische Betriebsräte und Europäische Aktiengesellschaften von der Gewerkschaft bzw. von den Gewerkschaften gewählt. Dies gilt nicht für die Arbeitnehmervertreter im Leitungsorgan der SE, die von der gesamten Belegschaft gewählt werden.

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Europäische Interessensvertretung

Die ungarischen Vertreter in den Europäischen Betriebsräten und in den Vertretungsorganen der Europäischen Aktiengesellschaften werden vom Betriebsrat oder ggf. vom Zentralbetriebsrat bestellt. Dies gilt nicht für die Arbeitnehmervertreter im Leitungsorgan einer Europäischen Aktiengesellschaft, diese werden vom Vertretungsorgan der SE bestellt.

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Länderfakten

Bevölkerung38,538,447
Tarifvertragliche Abdeckung 25%
Gewerkschaftlicher Organisationsgrad 12%
Hauptebene von Tarifverhandlungen

Unternehmen

Betriebliche Interessensvertretung

Gewerkschaft und Betriebsrat, aber die meisten Betriebsräte sind in gewerkschaftlich organisierten Betrieben zu finden

Unternehmensmitbestimmung

ja: staatliche und private Unternehmen

Unternehmensstruktur

dualistisch

Sources: see individual country sections; where a range of figures has been quoted, the lower number has been taken

Nationale Arbeitsbeziehungen

Die anhaltende Internationalisierung der Wirtschaft erfordert auch eine Stärkung des sozialen Dialogs auf europäischer Ebene und eine Kooperation von Arbeitnehmervertretern/innen und ihren Gewerkschaften über Grenzen hinweg. Gleichzeitig unterscheiden sich die nationalen Systeme der Arbeitsbeziehungen erheblich von Land zu Land, wodurch sich eine Harmonisierung auf eutopäischer Ebene stets schwierig gestaltete. Diese Rubrik möchte zu einem besseren gegenseitigen Verständnis beitragen, indem sie Basisinformationen zu Kernaspekten der nationalen Arbeitsbeziehungen bereitstellt.