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Unternehmensmitbestimmung

 

In Großbritannien haben die Arbeitnehmer kein Recht auf Unternehmensmitbestimmung und das wird, bis auf wenige Ausnahmen, in der Praxis auch so gehandhabt.

 

In Großbritannien gibt es kein allgemeines Recht auf Unternehmensmitbestimmung. Die wenigen Experimente mit Arbeitnehmervertretern auf Board-Ebene in staatlichen Unternehmen in den 1970er Jahren endeten 1979 mit der Wahl der konservativen Regierung. Seither gab es nur äußerst wenige Beispiele für die Vertretung von Arbeitnehmern im Board, in Unternehmen, die entweder im Besitz der Belegschaft oder der öffentlichen Hand waren, doch sind dies eher Ausnahmen. Das Transportunternehmen First Group PLC, das als städtisches Busunternehmen begonnen hatte, hat einen Arbeitnehmervertreter im Board, allerdings wird dieser von den Aktionären und nicht den Arbeitnehmern gewählt. [1]

 

Mittlerweile gibt es aber mindestens zwei britische Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsräten europäischer Aktiengesellschaften.

Vertretung auf europäischer

[1] Siehe: Worker Representation on Remuneration Committees, TUC, Januar 2012

L. Fulton (2015) Worker representation in Europe. Labour Research Department and ETUI. Produced with the assistance of the SEEurope Network, online publication available at http://www.worker-participation.eu/National-Industrial-Relations.